Die homöopathische Behandlung


Wie läuft eine homöopathische Behandlung ab?

Die Grundlage der homöopathischen Behandlung ist ein sehr ausführliches Gespräch von 1,5 bis 2 Stunden Dauer.
Dabei sind nicht nur die akuten Beschwerden von Interesse, sondern auch die persönliche Krankengeschichte und die Familienanamnese, sowie Reaktionen auf Nahrung und Umwelteinflüsse, Lebensgewohnheiten, Persönlichkeitsanteile, individuelle Besonderheiten, Ängste, Wünsche und Träume des Patienten.

Aus all diesen Informationen wird jetzt das Heilmittel herausgefunden, das möglichst genau auf den Patienten und seine Erkrankung passt.

Die meisten Heilungsprozesse beginnen langsam und gewinnen dann allmählich an Fahrt.  Dabei kann es kurzzeitig zu einer Zunahme der aktuellen Beschwerden kommen. Auch alte, längst vergessene Symptome können noch einmal auftauchen. All dies sind Heilreaktionen auf die Arznei.

Akute Beschwerden können schon nach wenigen Stunden nachlassen. Eine chronische Behandlung dauert natürlich länger.

Nach einigen Wochen wird ein weiterer Termin vereinbart um den Verlauf zu besprechen. Diese zweite Sitzung ist unbedingt notwendig, um die Wirkung des Mittels zu beurteilen.
Eine homöopathische Behandlung setzt sich bei günstigem Verlauf so fort, dass die Abstände zwischen den Terminen immer größer werden, und dann nur noch bei Bedarf vereinbart werden.

Grenzen der Homöopathie:

Chirurgische Eingriffe und die Einnahme lebensnotwendiger Arzneimittel kann durch Homöopathie nicht ersetzt werden. Der Organismus muss noch in der Lage sein zu reagieren. Bei einer zu großen Schwäche der Lebenskraft kann keine echte Heilung, sondern nur noch eine Linderung der Beschwerden erreicht werden.